Drucksachen IV


Druckgrafische Arbeiten von Studierenden und ­Lehrenden der HBKsaar
WS 2017/18

Studierende

Shalva Berekashvili
Rebekka Berthold
Salma El Sherif
Camille Gergen
Katharina Hamp
Yannik Herter
Anne Kany
Elias Krause
Anna Makarova
Katrin Pape
Antje Peterke
Marika Pyrszel
Hannah-Sofie Schäfer
Corinna Schneider
Marlene Thiesen
Monica Zorila


Richtung

Zeichnung
Druckgrafik


Projektart

Semesterprojekt Kooperationsprojekt


Externe Links


Die Grafikmappe DRUCKSACHEN erscheint im Rahmen der gleichnamigen Lehrveranstaltung in den Druckwerkstätten der HBKsaar zur Jahresausstellung, dem Rundgang 2018 bereits in vierter Folge. Das Projekt wurde, wie in den Jahren 2011/12, 2013/14 und 2015/16 von Prof. Gabriele Langendorf, Ullrich Kerker und Dirk Rausch betreut. An dieser Ausgabe haben sich insgesamt 20 Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen und Semestern beteiligt und somit das interdisziplinäre Profil der Hochschule auch in dieser Lehrveranstaltung konsequent umgesetzt.

Anlässlich der Wanderausstellung Frans Masereel, Wir haben nicht das Recht zu schweigen, die im Rahmen der kulturellen Zusammenarbeit des Département Meurthe-et-Moselle mit dem Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes im Conseil Départemental in Nancy gezeigt wurde, entstand eine Kooperation zwischen der Ecole Nationale supérieure d’art et de design (ENSAD) in Nancy und der HBKsaar.

Studierende beider Hochschulen setzten sich mit dem Werk von Frans Masereel auseinander und schufen Interpretationen im Bereich Druckgrafik, Typografie, Comic und Video. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel Monsieur Masereel in der Galerie NaMiMa der Ecole nationale supérieure d’art et de design (ENSAD) in Nancy gezeigt. Gleichzeitig fand die Ausstellung Frans Masereel – Stefan Zweig: der Zwang. Eine Novelle im Goethe Institut-Nancy statt.

Der Maler, Zeichner und Grafiker Frans Masereel, der von 1947 bis 1951 die Meisterklasse für Malerei an der neu gegründeten Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken leitete, vertrat in seiner Kunst einen konsequenten Humanismus. In seinem Werk setzte er sich zeitlebens nicht nur gegen den Krieg, sondern auch gegen soziale und politische Ungerechtigkeiten ein. Er war ein aufmerksamer Beobachter des gesellschaftlichen Großstadtlebens und seine Arbeiten haben bis heute nicht an Aktualität verloren.

Dieser künstlerische Ansatz wurde bei der Grafikmappe DRUCKSACHEN IV aufgegriffen, es ging dabei weniger um eine Interpretation der Formensprache von Frans Masereel, als um eine sehr freie Umsetzung, in denen die Studierenden ihre persönliche Gestaltungssprache beibehalten konnten.

Ausgehend von der Frage: „Was regt mich heute auf?“ schufen die Studierenden Druckgrafiken, in denen gesellschaftliche Missstände oder Phänomene unserer Gegenwart thematisiert wurden. Substantiell an der Herangehensweise schien uns, dass die Fragestellungen individuell und aus einer persönlichen Erfahrung oder Interesse heraus behandelt wurden. In Anlehnung an das druckgrafische Werk von Frans Masereel wurde die Farbigkeit schwarz und weiß beibehalten.

Gemeinsam mit den beteiligten Studierenden wurden die inhaltliche Ausrichtung, die Formfindung, sowie die technische Umsetzung der einzelnen Blätter in regelmäßigen Besprechungen erörtert. Das Blattformat wurde auf DIN A2 festgelegt. Auch die gestalterische Konzeption und Realisation der Mappe an sich war Bestandteil der Lehrveranstaltung und wurde in diesem Jahr von Camille Gergen ausgeführt. Die Edition beinhaltet in dieser Ausgabe 19 Blätter und erscheint in einer Auflage von 50 Exemplaren.

Die Edition ist auch als E-Paper einsehbar.

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