Knoten und Kanten


Eine künstlerische Erweiterung von Netzwerksystemen

02.12.2026 – 12.12.2026

Vernissage: 01.12.2026 18:00

Arbeiten von

Julius Gödtel


Kurator*innen

Julius Gödtel


Verantwortlich

Nadine Schwuchow

Künstliche Intelligenz und technologischer Fortschritt sind das Thema der Stunde. Die Dualität zwischen Heilsversprechen und Apokalypse führt zur künstlerischen Neuverhandlung des ambivalenten Verhältnisses von Mensch und Maschine und der selbstverschuldeten Abhängigkeit. Da neue technologische Entwicklungen eng mit sozio-kulturellen Veränderungen in unserer Gesellschaft verknüpft sind, sollten wir ihnen Aufmerksamkeit schenken und nicht vor ihrer Komplexität und Dynamik zurückschrecken.
Im Ausstellungsraum entfaltet sich durch die gezielte Positionierung und visuelle Überlagerungen der Werke ein Netzwerk aus Knoten und Kanten, welches je nach Blickwinkel unterschiedlich aufgenommen werden kann. Die Bilder und Objekte setzen sich dabei über korrespondierende Formen und Farben zu variablen räumlichen Ensembles zusammen und öffnen Wahrnehmungsräume, die sich in der Bewegung zu komplexen Konstellationen ordnen, um im nächsten Schritt wieder in Einzelheiten zu zerfallen. Gödtels Arbeiten schaffen eine Verbindung zwischen Malerei und Installation und befragen das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, zwischen Soziologie und Technik sowie zwischen Knoten und Kanten.

Julius Gödtel (*2002) lebt und arbeitet in Saarbrücken. Seit 2021 studiert er Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Malerei bei Prof. Gabriele Langendorf und Prof. Katharina Hinsberg an der HBKsaar, sowie Sportpädagogik an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken.
Knoten und Kanten ist sein künstlerisch-gestalterisches Abschlussprojekt.